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Lipoprotein-A-Test (Arteriosklerose)

Lipoprotein (a) ist ein Fett-Eiweißkomplex, der mit dem LDL-Cholesterin verwandt und zudem ein großer Bestandteil des LDL-Cholesterins ist.

Die Bildung erfolgt in der Leber. Die Menge, die gebildet wird, bleibt genetisch bedingt, ein Leben lang relativ konstant.

Beim Mann kommt es mit zunehmendem Lebensalter nur zu einem geringfügigem Anstieg. Bei der Frau sollte jedoch wegen des Anstiegs während der Menopause eine Bestimmung vor und nach der Menopause erfolgen.

Durch thrombus-fördernde und arteriosklerose-fördernde Wirkungen stellt das Lipoprotein (a) einen unabhängigen Risikoafaktor für die Entstehung einer Arteriosklerose mit den Folgen Herzinfarkt und Schlaganfall dar.

Lipoprotein (a) sollte in folgenden Fällen bestimmt werden:

  • Fettstoffwechselstörung
  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus
  • Arteriosklerose und Folgeerkrankungen in der Familienanamnese
  • Verdacht auf koronare Herzkrankheit
  • Früherkennung eines Arterioskleroserisikos

Die Bestimmung des Lipoprotein (a) erfolgt mittels Blutabnahme im Serum.

Normalwert: bis 30mg/dl

Liegt das Lipoprotein (a) über 30mg/dl steigt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen auf das 2,5-fache an. Finden sich gleichzeitig erhöhte LDL-Cholesterinwerte über 150mg/dl erhöht sich das Risiko bereits auf das 6-fache.

Ihr Nutzen

Wird ein erhöhtes Lipopretein (a) festgestellt, ist es notwendig, weitere Risikofaktoren für Arteriosklerose auszuschalten, um Sie vor Folgeschäden durch Arteriosklerose zu bewahren.